Die Stützen wieder stark gemacht

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Nürnberg/Aalen • Für eine Betonsanierung pendelte das Team von Jakob Erath zwölf Wochen zwischen dem Standort in Aalen und der Baustelle in Nürnberg. In einem Parkhaus waren 92 Betonstützen wegen zu hoher Chloridwerte zu sanieren. Dabei stießen die vier Mitarbeiter auf einige Schwierigkeiten. Weiterlesen

Auf Nummer sicher

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Aalen ● Bei einer Tiefgaragensanierung setzten die Stahl- und Betonschützer des Standorts Aalen modernste Geräte und Maschinen ein. Nicht zuletzt dadurch konnte die Standsicherheit des Gebäudes garantiert werden.

„Streusalz und Feuchtigkeit sind Gift für Tiefgaragen. In diesem Fall hatten sie die tragenden Stahlbetonstützen so stark angegriffen, dass die Standsicherheit des Gebäudes gefährdet war“, berichtet Jakob Erath. Weiterlesen

40.000 Quadratmeter? Das schaffen wir!

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Scharnhausen ● Unweit des Stuttgarter Flughafens entsteht derzeit ein hochmodernes Fabrikgebäude. Hunderte von Handwerkern und Technikern sind mit dem Innenausbau beschäftigt. Mit dabei: die Stahl- und Betonschützer vom Standort Bau-Kunststoff aus Reutlingen.

Die Dimensionen der Hightech-Fabrik sind riesig. Das dreigeschossige Gebäude ist 135 Meter lang und 125 Meter breit. Allein die zu beschichtende Fußbodenfläche entspricht der Größe von sechs Fußballfeldern – über 40.000 Quadratmeter.

„Drei Monate haben wir für die Beschichtung der gesamten Fläche Zeit“, berichtet Arbeitsgruppenleiter Hubert Einhart. Die Bauleitung hat hierzu die gesamte Fläche in 27 Segmente eingeteilt. Diese müssen wir tagesgenau abarbeiten. „Bis zu 25 Mitarbeiter haben wir daher gleichzeitig vor Ort.“

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Selbst große Teilflächen von bis zu 4.000 Quadratmetern Größe wurden zügig beschichtet.

Einhart und seine Kollegen konnten alle Termine gut einhalten. „Die Bauleiter sorgten dafür, dass wir freie Bahn hatten.“ Die riesigen Flächen mussten nämlich rechtzeitig geräumt werden, um eine fachgerechte Beschichtung zu ermöglichen. „Wenn es mal Schwierigkeiten gab, wurden diese gleich gelöst, denn die Bauleitung war vor Ort und immer ansprechbar.“

Nicht nur die Zusammenarbeit mit der Bauleitung sondern auch untereinander funktionierte perfekt. „Ohne den tollen Einsatz meiner Kollegen wären solche Objekte nicht machbar“, betont Einhart. „Letztendlich weiß das auch der Kunde und vertraut darauf, dass wir das schaffen. Es gibt nicht viele Firmen, die sagen können: Ja, das schaffen wir.“

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„Maßgeschneiderte“ Spezialbeschichtung

Von den insgesamt 40.000 Quadratmetern Bodenflächen in drei Ebenen wurden rund zwei Drittel mit einem rutschhemmenden (R 10) und gleichzeitig hoch ableitfähigen Material beschichtet. Ein Drittel der Fläche erhielt eine rutschhemmende (R 11, anlog OS 8) Beschichtung. In beiden Fällen führten die HS-Mitarbeiter, in Abstimmung mit der Bauleitung und dem Hersteller, umfangreiche Tests durch und fertigten zahlreiche Probeflächen an. Das führte im Ergebnis dazu, dass speziell für diese Baustelle hergestellte Neuentwicklungen zum Einsatz kamen.

Mehr Informationen: Roland Mayer, r_mayer@heinrich-schmid.de